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Bremer Ärzteverzeichnis für Schwangerschaftsabbrüche


Die Bremer Bürgerschaft hat in erster Lesung beschlossen, dass es ein Verzeichnis mit Ärzten und Kliniken geben soll, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Sofern die Einrichtungen ihr Einverständnis erklären, sollen die Daten an die 22 Beratungsstellen weitergegeben und auf der Homepage der Gesundheitssenatorin veröffentlicht werden.

Eine entsprechende Liste liegt bereits vor. Auf dieser befinden sich vier Kliniken und fünf Praxen, die nach eigenen Angaben Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Das Einverständnis, die Liste an die 22 Beratungsstellen weiterzugeben, haben mit Ausnahme einer Praxis alle Einrichtungen erteilt. Die Veröffentlichung auch auf der Homepage der Gesundheitssenatorin haben hingegen alle Praxen abgelehnt. Das die Praxen nicht im Internet genannt werden wollen, zeige, wie groß die Verunsicherung durch das Werbeverbot für Abtreibungen gem. § 219a StGB in der Ärzteschaft sei, sagte die stellvertretende Landesfrauenbeauftragte Bärbel Reimann. Es sei daher wichtig, dass dieser Paragraph gestrichen werde.

Die Reaktionen auf den Vorstoß der Bürgerschaft fielen geteilt aus. Die Sprecherin des Katholischen Gemeindeverbandes in Bremen, Sabine Gautier hält die Veröffentlichung der Liste für nicht erforderlich, da alle Frauen vor der Vornahme des Schwangerschaftsabbruchs eine Beratungsstelle aufsuchen müssen, sodass es genügen würde, wenn sie die entsprechenden Informationen dort erhielten. Kerstin Bonse, Beraterin bei der Familien- und Lebensplanung der Bremischen Evangelischen Kirche hält die Liste hingegen für notwendig und kann nicht verstehen, warum Ärzte nicht öffentlich genannt werden wollen, da bei einer offiziellen Liste mit keiner Strafverfolgung zu rechnen sei.

Damit es zu der beabsichtigten Veröffentlichung kommt, bedarf es noch eines entsprechenden Beschlusses in der zweiten Lesung.


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