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Fortpflanzungsmedizin: Verfassungsänderung in der Schweiz

 

In der Schweiz haben Volk und Stände am Sonntag mit größerer Mehrheit einer Verfassungsänderung zugestimmt, die der Fortpflanzungsmedizin weitreichendere Freiräume gewährt. So soll es zukünftig nicht mehr verboten sein, bei einer künstlichen Befruchtung mehr Embryonen zu erzeugen, als der Frau sogleich eingesetzt werden können (in der Regel drei). Außerdem wird die Kryokonservierung nicht verwendeter Embryonen erlaubt.


Mit der Verfassungsänderung und der bereits vom Parlament beschlossenen Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes wird in der Schweiz der Weg für die Anwendung der Präimplantationsdiagnostik (PID) bereitet. Durch die Gesetzesänderung würde nicht nur Trägern schwerer Erbkrankheiten die PID erlaubt, sondern allen Paaren die Untersuchung der Embryos auf Chromosomenanomalien (wie in etwa der Trisomie 21) ermöglicht. Damit wäre die  PID in der Schweiz liberaler geregelt als in Deutschland. Hier muss aufgrund der genetischen Dispositionen der Eltern das hohe Risiko einer schwerwiegenden Erbkrankheit bestehen (§ 3a ESchG).


Gegner der PID sehen in der Neuregelung eine Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und befürchten die Schaffung von „Designer-Babys“. Sie haben bereits angekündigt, mittels eines Referendums gegen das Gesetz vorgehen zu wollen.


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