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Genschere CRISPR/Cas9 möglicherweise noch flexibler einsetzbar


Eine Studie von Wissenschaftlern der Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU) und des Helmholz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) konnte zeigen, dass die Genschere CRISPR/Cas9 noch flexibler einsetzbar ist, als bisher vermutet wurde.


Bei den Cas9-Scheren handelt es sich um Abwehrmechanismen von Bakterien, die eindringende Erreger wie etwa Vieren unschädlich machen. Wissenschaftlern ist es gelungen, dieses Abwehrsystem so anzupassen, dass es bestimmte Erbgut-Abschnitte erkennen und mit dem Enzym Cas9 zerschneiden kann. Gene können so ausgeschaltet und neue Geninformationen an der Schnittstelle eingefügt werden.


Typischerweise zerlegt die Cas9-Schere DNA. Prof. Dr. Cynthia Sharma vom Institut für molekulare Infektionsbiologie (IMIB) der Universität Würzburg weist nun aber darauf hin, dass die Cas9-Schere aus dem Lebensmittelkeim Campylobacter jejuni „die Fähigkeit [besitzt], neben DNA auch verwandte Moleküle zu zerschneiden – die Ribonukleinsäure, kurz RNA“. Weiter führt sie aus, dass es darüber hinaus möglich war „das Cas9-Protein so [zu] programmieren, dass es sich spezifisch gegen ausgewählte RNA-Moleküle richtet“.

 
Diese Erkenntnis erweitert das Einsatzspektrum. Möglicherweise lässt sich durch diese Funktion das An- und Abschalten der Gene besser kontrollieren. Auch ein Einsatz zur Bekämpfung von menschlichen Viren deren Erbgut aus RNA besteht oder der schnellere Nachweis des Erregers bei einer Infektion scheinen möglich.
Die neu entdeckte Fähigkeit könnte sogar ein generelles Merkmal der Genschere darstellen. Wie die Ergebnisse von zwei weiteren Arbeitsgruppen zeigen, konnte die entsprechende Fähigkeit auch bei den Cas9-Proteinen aus zwei anderen Bakterien nachgewiesen werden.


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