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Spahn will „Frischzellen-Therapie“ verbieten


Die Süddeutsche Zeitung und der Norddeutsche Rundfunk berichteten Ende letzter Woche, dass Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Kürze einen Referentenentwurf vorstellen werde, der u.a. ein Verbot der Herstellung, des Verkaufs und der Anwendung von sog. Frischzellen zum Gegenstand habe.


Im Rahmen einer solchen „Frischzellen-Therapien“ bekommen Patienten Extrakte aus Organen von Schafen und anderen Tieren gespritzt. Mit diesen „Anti-Aging-Kuren“ locken Heilpraktiker und Ärzte in Deutschland derzeit Patienten aus aller Welt an. In zahlreichen unabhängigen Gutachten wurde jedoch nicht nur eine Wirkungslosigkeit entsprechender Methoden attestiert. Es bestehen sogar erhebliche gesundheitliche Risiken durch Infektionen und gefährliche Immunreaktionen, weshalb die „Frischzellen-Therapie“ in zahlreichen Ländern bereits seit Jahren verboten ist.


Mit den vorgesehenen Änderungen im Arzneimittelgesetz (AMG) sehe das Gesundheitsministerium zudem vor, dass Heilpraktiker nur noch in Ausnahmefällen Arzneimittel selbst herstellen dürfen. Anlass hierfür ist laut Angaben des NDR ein Vorfall aus dem Jahr 2016. Damals starben mehrere Krebspatienten, nachdem in Nordrhein-Westfalen ein Arzneimittel mit dem Stoff 3-Bromopyruvat (3-BP) gespritzt worden war, das ein Heilpraktiker selbst hergestellt hatte.


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