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Vorwürfe gegen Chefarzt des Klinikums Bayreuth

 

Dem bisherigen Chefarzt der Kardiologie des Klinikums Bayreuth wird vorgeworfen, eine Vielzahl interventioneller kathetergestützter Herzklappenimplantationen (TAVI) fehlerhaft durchgeführt zu haben. Nach Informationen des SPIEGEL sei dem Klinikum bereits seit 2013 bekannt gewesen, dass es bei Herzbehandlungen zu Auffälligkeiten kam. Die im Jahr 2014 nach öffentlichen Vorwürfen eingesetzte Untersuchungskommission aus drei Experten für Kardiologie hatte Mitte Juni ihren Bericht vorgelegt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gelangte die Kommission in dem geheimen Bericht zu dem Ergebnis, dass sich im Vergleich zum Bundesdurchschnitt eine ganz gravierend erhöhte Sterblichkeit bei der TAVI-Behandlung am Klinikum Bayreuth feststellen lasse. Der Nordbayerische Kurier berichtete überdies, dass auch der Vorwurf im Raum stehe, Herzklappenbehandlungen seien ohne hinreichende Indikation vorgenommen worden.


Das Klinikum selbst äußerte sich in einer Pressemitteilung zurückhaltend dahingehend, dass noch kein endgültiges Ergebnis feststehe und zunächst weitere Fragen geklärt werden müssten. Es erklärte am heutigen Tage, dass nach der gestrigen sechsstündigen Sitzung von Aufsichtsrat und Krankenhauszweckverband beide Gremien darin übereingekommen seien, das Arbeitsverhältnis des Chefarzts durch Kündigung zu beenden. Grund hierfür seien erhebliche Verdachtsmomente, die sich insbesondere aus dem Kommissionsbericht ergäben und einer weiteren vertrauensvollen Zusammenarbeit im Wege stünden. Der Betroffene ließ durch seinen Anwalt verlauten, er werde gegen die Kündigung rechtliche Schritte einleiten.


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