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Zahl der Sterbehilfefälle in den Niederlanden gestiegen


Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Fälle aktiver Sterbehilfe in den Niederlanden um acht Prozent auf 6.585. Wie die Regionalen Kontrollkommissionen für Sterbehilfe (RTE) mitteilten, seien dies 4,4 Prozent aller Todesfälle gewesen.


Trotz dieses Anstiegs sagte Jacob Kohnstamm, Sprecher der RTE, dass „die Praxis der aktiven Sterbehilfe in den Niederlanden sehr vorsichtig ist“. 90 Prozent der Menschen, die aktive Sterbehilfe bewilligt bekamen, litten an schweren und unheilbaren Krankheiten wie Krebs oder Erkrankungen des Nervensystems. In 166 Fällen war der Beginn einer Demenz und in drei Fällen eine fortgeschrittene Demenz Grundlage des Leidens. In 83 Fällen waren es psychische Leiden. Mehr als die Hälfte der Patienten war 70 Jahre und älter.


Zudem gehen die Regionalen Kontrollkommissionen davon aus, dass sich die Ärzte bei der Durchführung der aktiven Sterbehilfe in 99,8 Prozent der Fälle gewissenhaft an das Gesetz gehalten haben. Seit der Erlaubnis der aktiven Sterbehilfe unter Einhaltung gesetzlich normierter Voraussetzungen im Jahr 2002 ist es im vergangenen Jahr erstmals zu einer Untersuchung gegen eine Ärztin gekommen. Diese hatte einer unter Demenz leidenden Patientin heimlich Beruhigungsmittel verabreicht und dann die aktive Sterbehilfe durchgeführt, obwohl sich die Patientin körperlich wehrte. Die niederländische Justiz will in diesem Jahr über den Fall entscheiden.


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