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Verfahren gegen Unionsfraktionschef Spahn wegen Maskenkäufen eingestellt

medstra-News 23/2026 vom 31.3.2026

Das Verfahren gegen den Fraktionsvorsitzenden der CDU und ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen des Kaufs von Coronamasken ist eingestellt worden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nachdem mehr als 170 Strafanzeigen mit den Vorwürfen der Vorteilsannahme und der Untreue gegen Spahn eingegangen waren, seien laut Angaben der Staatsanwaltschaft ein Sachverständigenbericht und Berichte des Bundesrechnungshofs ausgewertet worden. Das Bundesgesundheitsministerium hatte in der Coronapandemie mehrere Milliarden Euro in die Beschaffung von Coronamasken investiert, welche jedoch zu einem großen Teil schließlich nicht gebraucht wurden. Die Prüfung des Anfangsverdachts habe jedoch keine „tatsächlichen Anhaltspunkte“ für eine Straftat gegeben, weswegen es keine Aufnahme von Ermittlungen gegeben habe, erklärte die Staatsanwaltschaft.


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