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Patient stirbt während Fixierung in Psychiatrie

medstra-News 34/2026 vom 28.5.2026

Ein 34-jähriger Psychiatriepatient ist während einer Fixierung durch Polizeikräfte kollabiert und gestorben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Landeskriminalamts hatte sich der Mann, der sich seit mehreren Wochen freiwillig in der psychiatrischen Einrichtung befunden habe, zuvor aggressiv verhalten und konnte durch Pflegekräfte und die behandelnde Ärztin selbst weder beruhigt noch fixiert werden. Weil sich der Patient heftig wehrte, wurde die Polizei hinzugezogen.

Die Polizeibeamten wendeten unmittelbaren Zwang an, um die Fixierung zu unterstützen. Währenddessen kollabierte der Mann und musste reanimiert werden; trotz sofortiger medizinischer Hilfe starb er noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob sich Beteiligte wegen fahrlässiger Tötung strafbar gemacht haben. Zur Klärung der Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet.


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